| N O S O D E N T H E R A P I E Nosoden (von griechisch nosos, Krankheit ) sind Arzneimittel, die nach homöopathischen Regeln aus erkrankten Körpergeweben und -stoffen (tierische Organe, Körperflüssigkeiten) oder aus abgetöteten Mikroorganismen hergestellt werden. Nosoden werden in hohen homöopathischen Potenzen (=Verdünnungen) eingesetzt (C30, C200 und LM-Potenzen), bei denen vom eigentlichen Urstoff praktisch keine Substanz mehr vorhanden ist. Nosoden, die in der Homöopathie verwendet werden, sind z. B. Medorrhinum (aus dem Harnröhrensekret mehrerer an Tripper erkrankter Männer gewonnen), Syphilinum, Psorinum oder Tuberculinum Koch.
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